Im folgenden finden Sie eine Predigt zu Johannes 6,66-69 (Konfirmation) und auf koreanisch zu Johannes 11.Gnade ist mit uns und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herr n Jesus Christus!Wir hören den Predigttext aus
Johannes 6,66-69
Liebe Konfirmanden! Liebe Gemeinde!
„Herr, wohin sollen wir gehen?“ Vor dieser Frage stand ich seinerzeit, 1974/75, in Chile. Mit meinem Kollegen in Santiago zusammen war ich von der evangelischen Gemeinde entlassen worden, weil ich einen Arbeitsvertag nicht unterschreiben konnte und wollte, der meine Tätigkeit als Pfarrer auf die Leitung und Gestaltung von Zeremonien beschränkt hätte und der von der Evangelischen Kirche in Deutschland auch nicht gebilligt worden wäre. Nicht Pfarrer, sondern Zeremonienmeister – das entsprach nicht meiner und meines Kollegen Anschauung vom Dienst eines Pfarrers, das widersprach dem Gelöbnis, das ich bei der Ordination zum Pfarrer abgelegt hatte. Es war die Zeit der Militärdiktatur des General Pinochet, in der viele Menschen wegen ihrer politischen Überzeugung gefoltert und getötet wurden, spurlos verschwunden, in einen Hubschrauber des Militärs gepackt und dann über dem offenen Meer aus dem Hubschrauber geworfen.
Natürlich hat es mich belastet, von der Gemeinde, von der ich berufen worden war, entlassen worden zu sein. Ich war mit der Bereitschaft nach Chile gekommen, mich auf dieses andere Welt einzustellen. Doch bevor ich noch recht hatte Fuß fassen, geschweige denn etwas auf die Beine hätte bringen können, war ich schon entlassen. Aber wenn es um grundlegende Dinge des Glaubens geht, dann, denke ich, muß man auch bereit zu sein, dafür einzustehen, und die Folgen und eventuelle Nachteile auf sich nehmen. Der Auftrag und das Gelöbnis der Ordination wie überhaupt die bewußte Entscheidung für den christlichen Glauben waren mir damals eine wesentliche Hilfe. Eure Ordination, liebe Konfirmanden, ist die Konfirmation heute. Das Versprechen der Konfirmation durchzuhalten, ist heute nicht ganz einfach. Denn die Gesellschaft in Deutschland ist nicht christlich. Sie ist beherrscht von einem Humanismus ohne Gott. Jeder meint, er sei ein guter Mensch; das sei genug, Gott sei dazu nicht nötig. Man ist ein guter Mensch, weil jeder ja irgend etwas für seine Mitmenschen tut, ob Arbeitsplätze schaffen oder erhalten, ob Spenden für bedürftige Menschen geben, ob ehrenamtlich tätig sein, ob als Arzt Menschen heilen, ob als Wissenschaftler Erfindungen zu machen, mit denen das Leben der Menschen leichter wird. Freilich, was denn gut sei, das bestimmen alle selber. Jesus hingegen sagt, nur einer sei gut, Gott. Er ist es, der das Tun der Menschen beurteilt. Wir sind umgeben von lauter Menschen, die wissen, was gut ist und darum die anderen und ihr Tun kritisieren und schlecht machen. Ganz besonders beliebt ist es, den Ruf von Institutionen zu beschädigen. Das kostet nichts, läßt den Sprecher als guten Menschen erscheinen, um die Menschen besorgt. Ihr habt zum 8. Gebot gelernt: „Wir sollen Gott fürchten und lieben, daß wir unseren Nächsten nicht belügen, verraten, verleumden oder seinen Ruf verderben, sondern ihn entschuldigen, Gutes von ihm reden und alles zum Besten kehren“. Als Christen haben wir unseren Grund nicht in uns selbst, sondern in einem anderen, in Gott. Darum beteiligen wir uns an dieser Kritikastergesellschaft nicht, sondern versuchen zu entdecken, wie wir alles zum Besten kehren können. Was gut ist, das bleibt dem Urteil Gottes überlassen. Im Beichtgottesdienst gestern habt ihr das erlebt: Gott macht uns als Christen gut, nicht wir erklären uns für gut. So sind wir Christen anders als die gottlose Gesellschaft um uns. Ich möchte euch Konfirmanden wünschen, daß euch euer Versprechen in eurem Leben eine Hilfe sein wird, in den Verlockungen des Lebens ein klare Linie zu behalten und in seinen Krisen an dem einmal bekannten Glauben Halt zu finden. Dazu gehört, daß ihr euren Glauben bewußt praktiziert und nicht bloß am Sonntag konsumiert. Die bewußte Entscheidung für Jesus ist mehr als ein Versprechen. Es ist der Anfang einer Richtung, die meinem Leben Orientierung verleiht. Wer sich zu Jesus bekennt, der gewinnt ein Stück Freiheit gegenüber den vielfältigen Ansinnen und Anforderungen, die auf einen zukommen. Freiheit deshalb, weil ihr eine Orientierung habt und so unterscheiden könnt, worauf ihr eingehen könnt und worauf nicht. Zu solcher Freiheit, denke ich, könnt ihr euch von eurem Gelöbnis führen lassen.
In Chile waren wir nun entlassen. Was sollten wir tun, wohin sollen wir gehen? Nach Deutschland zurückkehren? Dieser Weg stand uns ohne weiteres offen. Einige Kollegen taten es; sie waren schon längere Zeit in Chile gewesen. Ihr Vertrag würde bald auslaufen. Mir wurde angeboten, nach Brasilien zu gehen. Aber ich bin in Chile geblieben. Warum bin ich geblieben? Im Nachhinein sehe ich verschiedene Motive. Aber eines war eigentlich immer klar: Ich hatte die Aufgaben in Chile gesehen, ich mußte dort bleiben.“Du hast Worte des ewigen Lebens“, so sagt Petrus zu Jesus. Worte, die Mut zum Leben machen, die Orientierung und Wegweisung für den Lebensweg geben. In Chile haben meine Kollegen und ich das seinerzeit erfahren. Für unsere Arbeit als Pfarrer hat uns die Bibel Orientierung gegeben. Jesus beschreibt nach dem Lukasevangelium seine Sendung mit den Worten aus dem Propheten Jesaja: „Der Geist des Herrn ist bei mir … zu verkünden das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt zu predigen den Gefangenen, daß sie los sein sollen, den Blinden, daß sie sehend werden, den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen“. Um Lebensmut, ja noch mehr, um die einfache Möglichkeit zu leben, geht es in diesen Worten; Worte des Lebens zu schenken, das ist Jesu Auftrag. Wenn man als Arzt tätig ist, dann kommt es nicht nur darauf an, die richtige Diagnose zu stellen und die richtigen Heilmethoden anzuwenden, sondern auch darum, in dem Patienten den Lebensmut zu wecken. Das ist oft schon die halbe Heilung. Worte des Lebens zu bringen, das ist die Aufgabe eines jeden Christen, nicht nur des Pfarrers. In der Militärdiktatur in Chile damals ging es vielfach um das nackte Überleben. Menschen, die nicht wußten, was sie morgen essen sollten, Menschen, denen der Besuch der Uni verwehrt wurde, Menschen, die von anderen denunziert wurden. Ich denke an eine Frau mit drei Kindern. Der Mann war tot, der Sohn war schon lange fort, auf See, wo auch immer. Die beiden Töchter konnten sich nicht vertragen. So denunzierte die eine ihre Schwester bei der Geheimpolizei. Von der Verleumdung hatten wir vorhin beim 8. Gebot schon gehört. Verhaftung und Folter waren die Folge, schließlich die Ausweisung nach Kanada. Und die Mutter mußte nun mit der Tochter leben, die ihre Schwester denunziert hatte. Die Denunziantin wollte nun einen Franzosen heiraten und dann nach Frankreich ziehen. Ich sollte sie trauen. Sollte, konnte ich da nur Zeremonienmeister sein? Die Mutter hatte drei Kindern das Leben gegeben und nun würde sie allein zurückbleiben. Sie brauchte wirklich Worte und Taten des Lebens. Worte des Lebens – Jesus hatte sie und ich mußte sie weitergeben. Auch ihr sollt diese Worte zum Leben weitergeben. ES wird ganz wichtig sein, daß ihr die Unverletzlichkeit und Unversehrtheit, kurzum die Würde des Menschen nicht nur achtet, sondern auch verteidigt. Seid euch dessen bewußt: Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes, und jeder Mensch kann Gottes Kind werden. „Du hast Worte des ewigen Lebens“, sagt Petrus. Wir haben über das Wort „Leben“ nachgedacht. Das Wort „Ewig“ will uns noch einen Schritt weiterführen. Ewiges Leben ist ja nicht anderes als Leben in Gottes Gegenwart. Den Worten Jesu nachzuleben, unser Leben an seinem Wort zu orientieren, das ist dann nichts anderes als den Spuren Gottes, des Urquells des Lebens, nachzugehen. Den Lebensworten Jesu nachzufolgen, heißt somit, sich auf das Leben in Gottes Nähe zu rüsten. Wer sich in dem Leben, das ihm geschenkt ist, nicht in die Lebensweise Gottes einübt, der ist für das ewige Leben nicht geeignet. Unser aller Leben ist ein Leben der Vorbereitung, der Vorbereitung auf das Leben in Gottes Nähe und Reich. Euer grüner Zweig, das Gesangbuch und das weiße Tuch sind ein Symbol dafür. Der grüne Zweig ist das Symbol für das Leben, das Gesangbuch für das Leben mit Gott und das weiße Tuch für das Leben über den Tod hinaus. Euer Leben, liebe Konfirmanden, hat sein Ziel nicht in sich selbst, sondern außerhalb allen menschlichen Vermögens, außerhalb aller unserer Tage auf dieser Erde. Die Worte Jesu sollen euch dahin führen. Gott gebe es. Amen.
제목: 나사로를 살리신 예수님
본문: 요한 복음 11장1.3.17-27.41-45절
하나님 아버지와 우리 주 예수 그리스도로부터 오는 은혜와 평강이 여러분과 함께 하시길 원합니다.
사랑하는 성도 여러분, 병든 나사로는 몸져 누워있고, 그 누이들은 예수님께 사람을 보냅니다. 누이들은 동생 나사로가 죽을까봐 두려움에 떨고 있습니다. 너무도 긴박한 상황입니다.
가족과 친구들은 이 소식을 듣고 곧바로 달려 왔지만 예수님은 즉시 오지 않고 며칠을 더 소비합니다. 이 때 나사로는 죽게 됩니다.
마르다는 이 때문에 예수님께 한탄하며 불평합니다. “당신이 여기 계셨다면 내 동생은 이렇게 죽지 않았을 것 아닙니까?” 저는 이 구절에 다다를 때 마다 저 스스로 다시 되묻곤 합니다. ‘마르다의 불평과 한탄이 정당한 것은 아닐까?’
예수님은 마르다, 마리아, 나사로와 아주 절친한 사이였고 이를 요한복음서 기자는 이렇게 진술합니다. “예수께서는 마르다와 그 자매와 나사로를 사랑하셨다”(5절)
그렇다면 예수님이 그녀들의 형제인 나사로를 구하기 위해 최대한 빨리 오셨어야만 하는 것은 아닐까요?
이 본문의 상황은 오늘날 우리 삶에서 발생하는 긴급한 상황을 다루고 있습니다.
갑작스런 병으로 위급한 상황이 발생할 때 우리는 의사가 즉시 와서 봐주기를 고대합니다. 그리고 나서 의사들에게 이렇게 말하곤 합니다.
“아이고 의사선생님, 선생님이 십분만 빨리 왔더라도.....”, “일분만 일찍 오셨더라면....”, “하루만 빨리 오셨다면....” 또는 종종 이렇게 생각하기도 합니다. “그 때 내가 집에 있었더라면 이런 일이 생기지 않았을텐데...”, “그 때 밖에 나가지만 않았더라면...”, “직장에 일만 없었더라면...”, “아! 그때! 집 안을 한번 만이라도 좀 둘러보기만 했더라면....”
이런 때늦은 탄식은 항상 적절한 시기, 기회, 도움을 주는 사람들을 향한 것들입니다. ‘의사가 제때 와서 처리했다면....’
죽음이라는 종국적인 사건은 우리에게 ‘만일’, ‘...했더라면..’과 같은 뒤 늦은 후회와 탄식을 낳게 합니다. 또한 이것으로 끝나는 것이 아니라, 이 죽음에 누가 책임이 있는지를 찾아내고 그를 희생양으로 만들어야 직성이 풀릴 것 같습니다.
마르다의 반응을 봅시다. 그녀는 우선 이렇게 말합니다. “당신이 여기 있기만 했어도 내 동생은 죽지 않았을 것입니다.” 이런 행동은 위기와 탄식으로 절망하는 우리들의 일반적인 태도와 다르지 않습니다. 그러나 마르다의 말은 여기서 그치지 않고 한발 더 나아갑니다. “당신(예수님)이 구하는 모든 것을 하나님이 이루어 주실 것을 나는 믿습니다.”
사실 예수님은 나사로의 소식을 들은지 4일 이상 소모했고, 그 기간 동안 두 자매는 괴로움과 초조함 속에서 나사로의 의식이 점점 사라지고 있는 것을 고통 속에서 목격했습니다. 그럼에도 불구하고 마르다는 이제 주님께 의지하면서 주님에게 큰 기적을 바라고 있습니다.
그 후, 예수님이 도착했고, 이 도착의 소식을 듣고 마르다는 예수님 앞으로 달려 나갑니다. 마르다의 신뢰(신앙)는 아직 꺾이지 않았습니다. 그녀가 보여주고 있는 이 신앙의 모습은 신앙이란 것이 그저 눈앞에 보이는 현상(나사로의 죽음)에 좌지우지 되지 않고 있다는 것을 보여줍니다.
마르다는 지금 믿음의 조상인 아브라함처럼 행동하고 있습니다. 사도바울에 의하면 ‘아브라함은 소망할 수 없는 것을 희망하고 이것을 믿었다’고 전합니다. 마르다와 모든 사람들의 생각에 나사로를 살리기에는 이미 늦은 시간에 예수님이 나타났지만, 그럼에도 불구하고 마르다는 그 어려운 상황 속에서 자신이 기대고 울음을 터트릴 만한 분이 예수님이라는 사실을 알고 있었습니다.
주님이 대답합니다. “네 오라버니가 일어날 것(부활)이다.” 이 말을 듣고 마르다는 그저 슬픔을 위로하는 정도로 받아들인 것 같습니다. 주님의 말씀이후에도 아무런 변화가 일어나지 않습니다. 가족의 죽음에 대한 고통, 도움을 줄 수 있다고 생각한 주변 사람들에 대한 실망감이 전혀 사그라지지 않습니다.
마르다와 예수님이 만나는 이 본문을 조금 더 고민하면서 상황을 생각해 본다면 예수님의 말씀을 듣고 있는 마르다가 피곤함 때문에 모든 것이 귀찮은 지경에 있다는 사실을 알 수 있습니다. 마르다의 답변을 한 번 보십시오. 27절. “네, 네! 그렇구 말구요. 마지막 날 그가 다시 살아나리라는 것은 나도 알고 있습니다.”
우리 본문에 쓰여 있지는 않지만 마르다의 말(27절)을 우리말로 쉽게 바꾸어 보면 이렇게 될 것입니다. “부활요? 그래서요? 종말의 때 부활? 아, 그거 너무 멀리 있지 않습니까? 예수님, 좀 보세요. 지금! 내 오빠가 죽었잖아요... 오빠의 죽음 때문에 고통이 목 끝까지 차오르고 있는 게 보이지 않으세요? 나 지금 죽을 것 같단 말이예요...”
마르다의 답변을 잘 보시기 바랍니다. 마르다는 “그가 일어날 것을 믿는다”고 말하지 않습니다. 그녀는 “그가 일어날 것을 안다”고 답합니다. 마르다가 알고 있는 것은 결코 그녀의 고통, 죽음의 순간을 멈추지 못하고 있습니다. 만일 그녀가 안다고 하지 않고 ‘믿는다’고 했다면 어떤 일이 벌어졌을까요?
믿는다고 고백하는 순간 아마도 그녀의 희망과 주님을 향한 신뢰는 위력을 발휘했을 지도 모릅니다. 믿는다고 고백하는 순간 죽음 앞에서 그는 당당히 그 자리를 털고 일어났을지도 모릅니다. 믿는다고 고백하는 순간 생명은 의심을 소멸했을지도 모릅니다.
주님은 마르다의 연약함을 보시고 신앙에 대한 문제를 다시 묻습니다. “나는 부활이요 생명이니 나를 믿는 자는 죽어도 살고 살아서 나를 믿는 자는 영원히 죽지 않을 것이다. 네가 이것을 믿느냐?”
이제 마르다가 ‘알고 있는 것’은 신앙으로 옮겨갑니다. 가족의 죽음에도, 친구인 예수님이 늑장을 부렸다고 생각할지라도 마르다 안에 간직되어 있는 신앙의 힘은 여전히 꺼지지 않았습니다. 이제 예수님은 그녀 안에 숨겨진 신앙의 힘을 깨웁니다.
나사로가 죽음에서 일어날 것이라고 주님이 말씀하신 다음, 예수님은 마르다의 모든 관심을 마르다 자신 속에 숨겨진 깊은 곳으로 돌려놓습니다. 26절 말씀을 다시 잘 본다면 주님은 마르다에게 이렇게 말씀하시는 것입니다. “내가 곧 부활이요 생명이다. 네가 나와 함께 살아 생동하는 관계 속으로 들어오기만 한다면 너의 믿음이 현실이 될 것이다.” 이 말씀은 진리입니다. 주님은 그녀에게 이 진리의 말씀을 이해시키고, 부활에 대한 앎(지식)이 그저 죽은 채로 남도록 내버려 두지 않습니다.
부활에 대한 앎은 살아계신 주님에 대한 신뢰가 있을 때만 능력이 됩니다. “내가 곧 부활이요 생명이다.” 예수님은 마르다 안에 있는 신앙의 힘을 새롭게 만드는데 성공합니다. 주님의 말씀에 마르다는 “주님. 네 맞습니다. 당신은 그리스도이며 살아계신 하나님의 아들로 이 땅에 오신 분이라는 것을 나는 믿습니다.”
마르다는 이제 예수님께 자신의 신앙을 진심으로 고백합니다. 단순히 자신이 알고 있는 것을 입으로 되뇌는 것이 아닙니다. 주님이 일깨우신 신앙의 새로운 열정으로 그녀는 고백하고 있는 것입니다. 요한복음에 나오는 이 이야기는 일반적인 기적이야기를 말하려고 하는 것이 아닙니다. 이 본문에서 요한기자가 관심을 두고 우리에게 던지려고 하는 주제는 “예수님” 자신입니다.
주님은 나사로를 살리기 직전에 이렇게 기도합니다(41-42절). “아버지 내 말을 들어주신 것을 감사드립니다. 나는 아버지께서 언제나 내 말을 들어주시는 줄 압니다. 그런데도 이렇게 말씀을 드리는 것은 둘러선 무리에게 아버지께서 나를 보내신 것을 믿게 하려는 것입니다.” 바로 이것입니다. 마르다에게 참된 믿음을 갖게 하는 것, 바로 하나님이 보내신 것이라는 진리를 믿게 하는 것이 바로 이 본문의 목적입니다.
이 이야기의 초두인, 마르다가 주님이 오실 것을 부탁한 장면과 늦게 도착한 사건은 이미 예수님이 모든 사건의 주인공이라는 사실을 보여주고 있습니다. 나사로가 위급하다는 소식을 듣고 주님의 반응은 4절에 잘 나와 있습니다. “이 병은 죽을 병이 아니다. 그것은 오히려 하나님의 영광을 드러낼 병이다. 이 일로 말미암아 하나님의 아들이 영광을 받게 될 것이다.”(4절)
이 이야기의 처음 시작부터 이미 주님은 모든 사건의 중심이 자신이 될 것이라는 것을 분명히 하고 계십니다. 생명의 부활은 결코 주님을 떠나서 있지 않습니다. 오직 그 분을 통해서만 있습니다.
이제 나사로를 살리신 사건 이후에 복음서 기자는 주님을 따르는 제자들의 염려에 대해 서술합니다. 제자들은 예수님이 예루살렘 근처인 베다니로 가는 것을 원치 않습니다. 그곳에서 유대인들은 예수님을 죽이기 위해 모의를 하고 있었기 때문입니다.
제자들은 주님의 생명이 위태롭다는 것을 걱정했고, 나사로를 살리신 그 분이 죽음으로 내몰리는 것을 원치 않았습니다. 그러나 제자들이 정말 모르고 있던 사실이 있습니다. 그것은 바로 예수님이 자신의 생명을 모든 만민의 생명을 위해 죽음의 장소로 가려고 한다는 것입니다.
성서의 이 본문에서 보여주는 사건은 자신의 생명을 남을 위해 던지는 하나님의 모습이며, 바로 예수님이 골고다 언덕에서 받으신 수난을 통해 현실화 됩니다. 주님이 죽으십니다. 그러나 그 분은 우리를 위해 자신의 생명을 던지신 것입니다.
나사로를 살리신 사건은 예수님을 반대하던 대적자들에게 아주 좋은 구실을 제공했습니다. 요한 기자는 요한복음 11장에서 유대인 지도자들이 어떻게 예수님을 죽음으로 몰고 가는지 보여주고 있습니다. 그 때문에 나사로를 살리신 사건은 예수님 수난의 전주곡이라 할 수 있습니다.
주님은 나사로에게 생명을 주셨습니다. 그리고 이 사건은 사람들이 주님의 생명을 빼앗는 단초가 됩니다. 그러나 하나님은 사람들이 자신의 유익을 위해 악행을 저지를지라도 그것을 선용할 길을 분명히 아십니다.
구약의 요셉을 보십시오. 요셉은 창세기 마지막 장인 50장에서 자신에게 악행을 저지른 자기 형제들을 용서하면서 이렇게 말합니다. “당신들은 나를 해하려 하였으나 하나님은 그것을 선으로 바꾸셨습니다.”(창50:20)
예수님의 희생은 결코 나사로를 위한 한 번 일어난 은혜가 아닙니다. 오히려 예수님을 믿고 따르는 모든 사람들, 바로 우리 모두의 생명을 위한 것입니다. 비록 주님을 따르는 우리가 주님을 죽음으로 내몰고 있을지라도 말입니다. 지금 이 자리에 살아서 주님을 믿는 자는 누구든지 결코 죽지 않고, 주님이 주시는 영생을 누리게 될 것입니다.
기도합시다.
주님, 나사로에게 일어나라 하신 것처럼 우리에게 말씀하소서. 이 세상은 우리의 무덤입니다. 우리의 악한 본성이 바로 우리의 무덤입니다.
그러나 주님, 말씀하소서. 우리가 살겠나이다.
아멘